Streetwork

Bestimmt habt Ihr Euch schon gefragt, warum die "Mobile" immer mal wieder auf der Straße, am Bahnhof, an der Schule oder auf Spielplätzen auftaucht. An dieser Stelle möchten wir Euch gerne ein paar Antworten geben.

"Streetwork" heißt auf Deutsch: "Straßensozialarbeit"

"Streetwork" bedeutet zunächst einmal, dass wir (die Sozialpädagogen von der "Mobilen") Euch (die Jugendlichen) regelmäßig an den Orten und Plätzen besuchen, an denen Ihr Euch in Eurer Freizeit trefft - d.h. auf der Straße, am Bahnhof, auf dem Schulhof, auf dem Spielplatz.

"Streetwork" ist ein ganz normaler Teil unserer Arbeit in der "Mobilen". Wir sitzen nicht nur den ganzen Tag in unserem Haus und warten darauf, dass Ihr zu uns kommt, sondern wir gehen auch zu Euch (wir sind eben "mobil").

"Streetwork" heißt, dass wir Euch an Euren Treffpunkten besuchen - genauso, wie Ihr in der "Mobilen" unsere Gäste seid, verstehen wir uns auf der Straße als Eure Gäste!

"Streetwork" ist für Euch freiwillig - das heißt, wenn Ihr gerade keinen Bock habt, mit uns zu reden, oder wenn Ihr lieber Eure Ruhe haben wollt, dann könnt Ihr uns das sagen oder einfach weggehen, ohne dass wir beleidigt sind. Wie gesagt, auf der Straße sind wir Eure Gäste, und Ihr bestimmt die Regeln!

"Streetwork" bedeutet nicht, dass wir Euch hinterher spionieren. Wir haben bei unserer Arbeit Schweigepflicht,das heißt: wir dürfen niemand anderem erzählen, was wir beim Streetwork sehen und hören, wen wir treffen und was wir mit wem geredet haben.

"Streetwork" gibt uns von der "Mobilen" die Möglichkeit, Euch auch außerhalb der "Mobilen" zu treffen. Außerdem können wir auf diese Weise neue Jugendliche kennen lernen, die vielleicht nicht in die "Mobile" kommen wollen oder nicht kommen können - weil sie sich bisher nicht getraut zu haben, zu uns zu kommen, oder weil sie bis jetzt noch nie was von der "Mobilen" gehört haben.

"Streetwork" hilft uns von der "Mobilen" also dabei, in Kontakt mit denen von Euch zu bleiben, die gerade keine Zeit oder Lust haben, in die "Mobile" zu gehen.

"Streetwork" ermöglicht es uns von der "Mobilen" zu sehen, was in Schorndorf gerade abgeht.

"Streetwork" ist ein Angebot an Euch, uns erst mal unverbindlich kennen zu lernen und zu beschnuppern.

"Streetwork" ist Eure Chance, Eure Wünsche, Vorschläge und Ideen direkt bei uns loszuwerden (was könnte in Schorndorf anders oder besser laufen? Was fehlt?)

"Streetwork" gibt Euch die Möglichkeit, Euch direkt an uns zu wenden, wenn Ihr Fragen oder Probleme habt.

"Streetwork" heißt auch, dass wir direkt vor Ort gemeinsam mit Euch nach Lösungen suchen können, wenn es Stress gibt (zum Beispiel mit anderen Jugendlichen, mit Anwohnern oder mit der Polizei).


In der Regel sind wir zu folgenden Zeiten auf der Straße:

  • Montags von 12.45-13.45 Uhr in der Albert-Schweitzer-Schule (Aufenthaltsraum)

  • Dienstags von 19.00-20.00 Uhr in der Innenstadt,im Jugendhaus Altlache oder im Jugendzentrum Hamerschlag

  • Dienstags von 13.00-13.30 Uhr in der Keplerschule (Menza und Außenbereich)

  • Mittwochs von 10.05-10.30 Uhr im Schulzentrum Grauhalde

  • Mittwochs von 11.00-11.30 Uhr im Berufsschulzentrum (zusammen mit einem Mitarbeiter vom Jugendzentrum Hammerschlag

  • Mittwochs von 15.00-17.00 Uhr in der Innenstadt (zusammen mit der Suchtberatung)

  • Donnerstags von 13.00-14.00 Uhr im Schulzentrum Grauhalde (Pausenhof)

  • Donnerstags von 19.00-20.00 Uhr in der Innenstadt

  • Freitags von 09.15-09.40 Uhr in der Keplerschule (Pausenhof)

  • Freitags von 10.00-10.30 Uhr in der Albert-Schweitzer-Schule (Pausenhof)

Ansonsten sind wir auch immer wieder zu anderen Zeiten auf der Straße, im Jugendhaus Altlache oder im Jugendzentrum Hammerschlag anzutreffen. Wenn Ihr dazu noch Fragen habt, dann sprecht uns einfach beim nächsten Treffen an.